"If it only been words"      

                                                                 Artist statement             

                                                       Linocuts of 20 philosophers  

Day by day, questions wander through our heads which couldn´t be even more philosophical. We deal with questions for which we do not know the answers yet. Or we may think a step further and seek answers that will take time, because some questions cannot be answered that simply.

There are people who make answering these philosophical questions their life task. It is the philosophers who brighten our heads. They are the ones who show us ways that we did not dare to enter before. Those who think further. Those who determine and widen our thinking are the foundation of our society. These are the ones that ensure that machines are able to think and learn independently nowadays. The pictures are representations of becoming abstract or a thing.

At the present time, we do not think much, we let think. The medial influences change and affect our thinking and behavior. But what happened to the philosophy? Only few take the time to look closely at things and question them. The healthy thirst for knowledge has suffered considerably from the media, especially from the internet. It is not thought, it is googled. The philosophers that exist or once existed wrote their thoughts and their knowledge down in books. Something that has a lot more value than what we usually deal with. In the work "If it only been words" I give something back to these wise people and formulate a homage to the philosophers. I connect art with thinking.  

For each book, a linoleum plate with the philosopher’s portrait was cut. Each plate was printed only twice. The result was the printed title page incl. the linoleum plate and the entire book with the printed title page. In the middle of the installation there is room for the thoughts of the audience and it calls for the viewer to participate.

                                                       „Wenn es denn nur Worte wären“

                                                                    Künstler Statement

                                                         Linolschnitte von 20 Philosophen  

Tag für Tag wandern Fragen durch unsere Köpfe, die philosophischer nicht sein könnten. Wir beschäftigen uns mit Fragen, auf die wir die Antworten noch nicht kennen. Oder wir denken einen Schritt weiter und suchen Antworten, die Zeit erfordern, denn auf einige Fragen kann man schlicht weg nicht simpel antworten.

Es gibt Menschen, die sich die Beantwortung dieser philosophischen Fragen zur Lebensaufgabe machen. Es sind die Philosophen die Licht in unsere Köpfe bringen. Es sind die, die uns Wege zeigen, die wir vorher nicht zu beschreiten wagten. Die die weiterdenken. Die die unser Denken bestimmen, erweitern und Grundlage für unsere Gesellschaft sind. Es sind solche, die dafür sorgen, dass heute Maschinen selbständig denken und lernen. Die Bilder sind Repräsentationen des Abstrakt-, der Dinge-werdens.

In der heutigen Zeit denken wir nicht mehr viel, wir lassen denken. Die medialen Einflüsse verändern und beeinflussen unser Denken und Handeln. Aber was ist denn aus der Philosophie geworden? Wenige nehmen sich die Zeit Dinge genau zu betrachten und sie zu hinterfragen. Der gesunde Wissensdurst hat durch die Medien, insbesondere durch das Internet, erheblich gelitten. Es wird nicht gedacht, es wird gegoogelt. Die Philosophen die es einst gab und gibt hielten ihre Gedanken und ihr Wissen in Büchern fest. Etwas, das viel mehr Wert hat als das mit dem wir uns sonst beschäftigen. In der Arbeit „Wenn es denn nur Worte wären“ gebe ich diesen weisen Menschen etwas zurück und formuliere eine Hommage an die Philosophen. Ich verbinde die Kunst mit dem Denken.  

Für jedes Buch wurde eine Linolplatte mit dem zugehörigen Portrait zu- und ausgeschnitten. Jede Platte wurde nur zwei Mal gedruckt. Daraus entstand das bedruckte Titelblatt inkl. der Linolplatte und das gesamte Buch mit der bedruckten Titelseite. In der Mitte der Installation ist Raum für Gedanken des Publikums und fordert den Betrachter zu Partizipation auf.

Giorgio Agamben >>>

Hannah Arendt >>>

Alfred Jules Ayer >>>

Jean Baudrillard >>>

George Berkeley >>>

Judith Butler >>>

Jacques Derrida >>>

René Descartes >>>

Michel Foucault >>>

Hans-Georg Gadamer >>>

Thomas Hobbes >>>

Immanuel Kant >>>

Gottfried Wilhelm Leibniz >>>

John Locke >>>

Jean-François Lyotard >>>

Karl Marx >>>

Friedrich Nietzsche >>>

Blaise Pascal >>>

Voltaire >>>

Ludwig Wittgenstein >>>