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Giessener Zeitung erklärt Thomas Kellner fälschlicher Weise für tod

Vor kurzem konnte ich meinen eigenen Augen nicht trauen: Die Giessener Zeitung veröffentlichte einen Artikel der überschrieben war mit.., Um Mithilfe wird gebeten, so zumindest die google - Meldung über die ich stolperte

"...Der Knappe erste Bericht des Gerichtsmediziners sagt mir dass die Leiche männlich ist, 40 Jahre alt und erstochen worden. „Augenblicklich tot“ höre ich den Gerichtsmediziner frech grinsend anfügen, ich schaue mir die Leiche an und muss feststellen er hat recht. Der Stich ging direkt durch das ´linke Auge. „Er muss sofort umgefallen sein Kommissar, eine längliche Stichwaffe. Vielleicht ein Eispickel oder ähnliches.“ „Also kalt erwischt“ gebe ich zurück und weise an nach etwas ähnlichem zu suchen.
„Wissen wir wer es ist? Gibt’s Zeugen? Wer hat ihn Gefunden“ frage ich die Kollegen. „Thomas Kellner, ein Künstler. Ihm ist die heutige Vernissage gewidmet. ...." schreibt Florian Schmidt in der Giessener Zeitung am 19.Juli 2010.

 

giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/35334/um-mithilfe-wird-gebeten/

 

Entschuldigen Sie  Herr Schmidt: Sie haben mich nicht gefragt, Sie benutzen meinen Namen und meinen Beruf mit dem Wissen um meine Giessener Tätigkeiten zu ihrem Wohlergehen und ihrem Einkommen! Ich halte dies für die Verletzung meiner Persönlichkeitsrechte und eventuelle sogar für Rufmord :-)

 

Hier der vollständige Bericht zur Klärung des Unfugs:

"Um Mithilfe wird gebeten...
von Florian Schmidtvor 5 Tagen80 mal gelesen3 Kommentare
Gießen | „Was haben wir“ verschlafen nähere ich mich dem Fundort einer Leiche. Halb 3 Uhr morgens, die wäre uns auch bis 8 nicht weg gelaufen. Der Knappe erste Bericht des Gerichtsmediziners sagt mir dass die Leiche männlich ist, 40 Jahre alt und erstochen worden. „Augenblicklich tot“ höre ich den Gerichtsmediziner frech grinsend anfügen, ich schaue mir die Leiche an und muss feststellen er hat recht. Der Stich ging direkt durch das ´linke Auge. „Er muss sofort umgefallen sein Kommissar, eine längliche Stichwaffe. Vielleicht ein Eispickel oder ähnliches.“ „Also kalt erwischt“ gebe ich zurück und weise an nach etwas ähnlichem zu suchen.
„Wissen wir wer es ist? Gibt’s Zeugen? Wer hat ihn Gefunden“ frage ich die Kollegen. „Thomas Kellner, ein Künstler. Ihm ist die heutige Vernissage gewidmet. Zeugen gibt’s keine und gefunden hat Ihn die Leiterin dieser Galerie, Frau Thea Bachmann“ gibt der Schutzpolizist knapp zurück. Ich streiche mir durchs Haar und angel aus meiner Jackentasche meine Zigaretten und das Zippo. Gerade als ich die Flamme an die Spitze führen will ergeht ein gellender Schrei an mein Ohr. „Hier wird
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nicht geraucht“ Ich stecke die Zigarette eilig in die Packung zurück, lasse mein Feuerzeug dazu gleiten und verstaue beides wieder in der Tasche meiner Lederjacke. Ich mustere meine Kritikerin einem Moment. Sie ist etwa 55 Jahre alt, die roten Haare zu einem Dutt gerollt und mit einem Stab fixiert an dessen Ende ein blauer Stein wie eine Art Knauf sitzt. Sie trägt eine schwarze Bluse die auf den Schultern mit Pailletten besetzt ist. Sehr schrill geschminkt, vielleicht etwa s verlaufen.
„Torben, Kriminalpolizei. Verzeihen sie bitte aber ich greife oft einfach unbedacht zu meinen Kippen.“ Die Dame stellt sich mir darauf als Frau Bachmann vor. „Frau Bachmann, wie lange kennen sie den Toten? Sie schildert mir dass sie vor einem halben Jahr auf ihn aufmerksam wurde. Er stellte sich mit verschiedenen Skizzen bei ihr vor und fragte ob er nicht in ihrem Atelier arbeiten könnte. Sie habe sich von der Art des Mannes angezogen gefühlt. Und es entwickelte sich neben der beruflichen Zusammenarbeit auch eine sexuelle Beziehung.
„Wo sind denn die Gäste dieser Ausstellung“ frage ich Frau Bachmann, die mir sogleich den Weg ins Obergeschoß deutet wo im Atelier ein Buffet und eine Champagner Bar aufgebaut sind.“ Frau Bachmann, ein solch rascher Erfolg hat doch bestimmt auch seine Neider. Hatte Herr Kellner vielleicht Feinde?“ Sie stutz einen Moment und sagt „Nun, diese Ausstellung war eigentlich Herrn Lothar Weisskampf versprochen, er ist Bildhauer und wir planten fast 2 Jahre daran“ Ich blicke mich um sehe einen mies gelaunten Herren der sich einen Garnelenspies einverleibt.“
Herr Weisskampf“ frage ich und erhalte als knappe Antwort „Ich bin nur des Buffets wegen hier, Kellner war ein Idiot“ In seiner Hand hält er noch 2 weitere, abgenagte Spieße und ich erkläre ihm dass er ja durchaus ein Motiv hätte. Er lacht und sagte mir dass der Verlust für die Galerie wesentlich größer ist als für Ihn und das er für diese Absage gleich 2 neue Angebote bekommen hätte. Daraufhin dreht er sich um und verfällt in einen Small Talk mit einer sehr fülligen Dame die einen äußerst hässlichen Pudel an der Leine führt.
Es sind tatsächlich nur wenige Gäste hier, ich gehe zur Bar und ordere einen Orangensaft. Hier sehe ich einen mit Crushed Eis gefüllten Sektkühler. Sofort erkundige ich mich womit da Eis denn zerkleinert wird und bekomme eine große Kühltruhe gezeigt die randvoll damit ist. „Wir haben da eine spezielle Maschine in unserer Bar. Wir zerkleinern das Eis dort und bringen es dann so zu den Kunden“ Meine Frage nach einem Eispickel wird verneint, das wäre nun auch zu einfach gewesen.

Meier, ein Kollege der Schupo spricht mich an und berichtet man hat in der Sakkotasche des toten ein zerrissenes Flugticket und eine zerknüllte Hotelreservierung für die Honeymoon Sweet eines Pariser Hotels gefunden. Außerdem möchte ein Fotograf mich sprechen der Fotos für die Presse gemacht hat.

Busch heißt der gute Mann und er zeigt mir auf dem Display seiner Kamera Fotos die er von der Veranstaltung geschossen hat. Eines der Fotos macht mich stutzig. Darauf sieht man Kellner der ein eiskaltes Grinsen aufgelegt hat und verächtlich auf sein Gegenüber herunter sieht. Diese Person hat rote Haare und trägt eine schwarze Bluse. Aber irgendwas ist da zu viel.
„Meier, würden Sie mir bitte Frau Bachmann nochmal bringen?“


Was ist dem Kommisar aufgefallen?"