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Kellners Arbeiten haben ihre Wurzeln in der deutschen topografischen Arbeit von Bernd und Hilla Becher und der Düsseldorfer Schule

Thomas Kellner vor seinem Lincoln Memorial

Pressemitteilung

So urteilt William Williams, Kurator für Fotografie am Haverford College in USA und kauft.

Im Jahr 2002 erwarb das Museum of Fine Arts Houston als erste Institution für seine Sammlung eine Fotoarbeit von Thomas Kellner. Das Museum of Fine Arts ist ein Kunstmuseum, welches seit 1924 seinen Besuchern einen umfassenden Überblick über die Kunst von der Antike bis zur Gegenwart bietet. Von kunstgeschichtlicher Bedeutung ist die Sammlung von Fotografien, welche nach dem Ankauf der herausragenden Sammlung Heiting circa 20.000 Arbeiten umfasst. Eine Zahl, durch welche Sammlung des Museum of Fine Arts zu einer der größten Fotosammlungen der Welt gezählt werden kann. Sie beinhaltet Werke von international bedeutenden Künstlern wie Alvin Langdon Coburn, László Moholy-Nagy oder Man Ray.

Diesem ersten Ankauf einer Arbeit von Thomas Kellner auf dem amerikanischen Kontinent folgten weitere.

 

So fügte das Art Institute of Chicago seiner umfassenden Sammlung an Fotografien, die 1949 aus der Sammlung des Fotografen Alfred Stieglitz hervorgegangen ist, mehrere Arbeiten aus dem Oeuvre Kellners hinzu. Weitere US-amerikanische Institutionen, die Bilder erwarben, sind neben dem Boston Athenaeum, dem Dayton Art Institute und dem North Dakota Museum of Art auch das Worcester Art Museum sowie das Georg Eastman House. Aber auch bedeutende Firmen der USA haben ihre Sammlungen mit Arbeiten von Thomas Kellner erweitert. Zu diesen gehört die Fidelity Investments Corporate Art Collection ebenso wie die Firmensammlung der Wellington Management Company.

 

Thomas Kellners Arbeit Brooklyn Bridge in der Ausstellung Mind at Play

 

Diese zahlreichen Ankäufe auf dem US-amerikanischen Markt öffneten Thomas Kellner und seinen Fotoarbeiten den Weg in international bedeutende Ausstellungen. So ludt das Art Institute of Chicago den deutschen Künstler sowohl 2004 zu der Ausstellung „Pieced Together: Photomontage from the Collection" als auch zu „A Mind at Play" ein, die im Jahr 2008 stattfand.

 Thomas Kellner im Gespräch mit David Travis und Frau bei seiner Ausstellung "Dancing Walls" in der Schneider Gallery Chicago 2008

 

Aber auch andere Museen wurden auf die Qualität der Arbeiten aufmerksam. Das Musée de Grenoble etwa widmete im Jahr 2002 dem künstlerischen Medium der Fotografie die Sonderaustellung „Vues d´architectures – Photographies des XIXe et XXe siécles". Die zeitgenössischen Positionen vertreten Künstler wie Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Thomas Ruff und auch Thomas Kellner. Dieser fand mit seiner künstlerischen Arbeit auch den Weg in die Ausstellung „Architecture & Arts" des Palazzo Ducale in Genua, die zwischen den Jahren 2004 und 2005 stattfand.

 

Neu in der Liste hochkarätiger Sammlungen aus Übersee ist seit 2008/09 die Haverford Collection. Diese bekam von einem privaten Sammler das Bild „Washington, Lincoln Memorial" aus dem Jahr 2005 als Schenkung, was in den USA ein gängiges Modell des Erwerbs ist. In Bewegung gesetzt wurde dieser Prozess durch einen Privaten Sammler, der auf der Park Avenue als Investmentbanker tätig ist und die Sammlung seiner ehemaligen Universität mit regelmäßigen Stiftungen unterstützt und erweitert. Dieser empfiehlt William Williams, dem Kurator der Fotografiesammlung des Haverford Colleges, die Arbeit von Thomas Kellner.

„Kellner ist ein hoch angesehener zeitgenössischer Fotograf und seine Kombination aus kleineren Bildern, um eine größere Ansicht zu erhalten, geschieht in derselben experimentellen Art wie die Assemblagen von Ray Metzger aus den 60ern. Diese Arbeit hat ihre Wurzeln im Bauhaus, dem Neuen Bauhaus und der damit verbundenen Art der experimentellen Fotografie. Die Lehrer von Metzger waren Harry Callahan und Aaron Siskind. Kellners Kombination von Bildern nimmt auch Bezug auf Arbeiten von David Hockney. Sie hat ihre Wurzeln ebenso in der deutschen topografischen Arbeit von Bernd und Hilla Becher und der Düsseldorfer Schule." William Williams, Kurator für Fotografie, Haverford Collection

 

Mit der Haverford Collection ist Thomas Kellner in einer Sammlung vertreten, die in ihrer geschichtlichen und kulturellen Relevanz einzigartig ist. Die fotografische Sammlung des Haverford Colleges umfasst rund 3000 Bilder von mehr als 100 Künstlern. Unter ihnen Größen wie Ansel Adams, Diane Arbus, Edouard Boubat, Julia Margaret Cameron, Walker Evans, Dorothea Lange und August Sander. Sie bietet somit einen umfassenden Blick auf unterschiedliche künstlerische Positionen und fotografische Techniken und gilt nicht nur in den USA als exquisite und herausragende Sammlung von Fotografien.