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Preis für exzellente Fotografie

 

Von Siegen über den Ural in den Norden Chinas

Die Geschichten der beiden Siegener Thomas Kellner und Georg Wilhelm Henning werden weitergeschrieben. Thomas Kellner erhielt bei der Eröffnung der Festivals für Internationale Industriefotografie eine besondere Auszeichnung.

Thomas Kellner war von dem Kurator Zhang Guotian aus dem Reich der Mitte gebeten worden, seine Arbeit über die Siegener und russische Industriekultur noch einmal in China, dieses Mal in Shenyang im Norden Chinas zu zeigen und eine Ausstellung zur Industriearchitektur zusammenzustellen. Mit dabei waren Martpers (Martin Schaepers) aus Siegen, die Becherschüler Claudia Fährenkemper und Matthias Koch, so wie Jamey Stillings (USA), Lucia Ganieva (Niederlande), und Ferit Kuyas und Luca Zanier (Schweiz), gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Prohelvetia. In Shenyang fand dieses Jahr zum zweiten Mal eine internationale Ausstellung der Industriefotografie am Nationalen Museum für Industrie Chinas statt. In einer Halle mit modernem Vorbau eines ehemaligen Hüttengeländes stellten Fotokünstler ihre Arbeiten über Industrie, Industriekultur, die Arbeiter und Architektur vor in der ehemaligen Industriehalle aus.  In Shenyang ist der Wechsel von der Stahlproduktion zur Maschinenindustrie vollzogen. In der 8 Millionen Einwohner Kleinstadt soll im nächsten Schritt die Kultur und die zum zweiten Mal stattfindende Biennale der Motor werden. Thomas Kellner erhielt bei den Eröffnungsfeierlichkeiten den Preis des besten internationalen Industriefotografen für seine Arbeit genius loci über die Industriekultur Siegens und Jekaterinburgs. Neben ihm wurden 14 Chinesische Fotografen mit dem begehrten Preis ausgezeichnet. Der Siegener freute sich nach 5 Jahren Arbeit und Präsentation über diese Anerkennung im fernen China.