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Siegen. Fotokünstler Thomas Kellner (Bonn 1966) schaut auf ein ereignisreiches Jahr 2018 zurück. In 30 Ausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Messeteilnahmen zeigte Kellner wieder weltweit seine Arbeiten. Zu sehen waren seine Ausstellungen Black & White und Tango Metropolis mit seinen bekannten Kontaktbögen, aber auch eine neue Serie Linolschnitte und Arbeiten aus der Serie flucticulus. Am Museum für Gegenwartskunst zeigte Kellner in der Ausstellung „Landschaft die sich erinnert“ eine neue Serie von Lochkameraarbeiten über den Siegener Bergbau. Besonders sehenswert war auch die neue Arbeit Grand Canyon, die Kellner zum 20 jährigen Bestehen seines Ateliers zeigte. Das Kellnersche Atelier war wieder Schmiede für eine neue Ausstellung „Bild Architektur“ die Kellner erfolgreich im Chinesischen Hefei zeigte. Eine weitere Ausstellung Photo Trouvée“, die Kellner bereits beim Fotofestival in Pingyao zeigte, kommt Anfang Februar in sein Atelier. Die Kontakte zur Partnerstadt Deyang führten Thomas Kellner in die nächstgrößere Stadt nach Chengdu für Vorträge und workshops an der dortigen Universität und einer Ausstellung seiner Serie Black & White im Gao Xiaohua Museum. Auch die FH Niederrhein lud Thomas Kellner 2018 zu einem Vortrag ein. Kellner Sammlung wurde in Berlin im Künstlerhaus Bethanien mit einer Ausstellung geehrt und am Museum für Gegenwartskunst in Siegen beteiligt sich Kellner an der Gründung einer Mäzene Gruppe zur Unterstützung der Sammlung von Fotografie am Heimatort. Bereits Anfang des Jahres erschien der neue Katalog flucticulus, der bereits im Buchhandel erhältlich ist. 2018 zeigte die European Photography Kellner Serie der Bewegte Mann, die für das FAZ-Magazin entstanden war und der DWR drehte einen Film mit Blick auf Kellners Leben als Künstler. 2018 bewegte Kellner zum Austritt aus der Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstler führte ihn aber mit seinen Ausstellungen durch Frankreich, Polen, USA, Brasilien, Australien, China, Rumänien, Polen und die Niederlande. Für 2019 sind mehrere Bücher über Kellners Arbeit in Planung. 2019 wird für Kellner ein logistisch interessantes Jahr, wenn vier verschiedene Ausstellungen in Eschweiler, Brühl, Dresden, Leipzig, Münster, Siegen, Bath und Johannesburg touren. Was Thomas Kellner aber zurzeit am meisten bewegt ist vor allem die Auflösung seines Siegener Ateliers. Der Kauf eines kleinen Gebäudes mit Ladenlokal in der Siegener Oberstadt scheiterte und so sieht sich Kellner nun gezwungen das Atelier in der Friedrichstraße aufzulösen. Über 2019 verteilt wird es wechselnde Aktionen und Präsentationen geben, um das Inventar maßgeblich zu verringern und einen neuen Standort zu finden, der mittlerweile in einem Radius von 50 Kilometern gesucht wird.