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Eschweiler. Gestern eröffnete Thomas Kellner (Bonn 1966) seine Ausstellung Tango Metropolis beim Eschweiler Kunstverein. Dr. Dirk Tölke führte in die sehr gut besuchte Ausstellung der großformatigen Motive der Ikonen der Weltarchitektur, wozu die Golden Gate in San Franzisko, die Basilius Kathedrale in Moskau, das Brandenburger Tor in Berlin und die Bay Bridge in Sydney gehören ein, die noch bis zum 10. Februar in Eschweiler zu sehen ist.

In seiner Einführungsrede deckte Dr. Dirk Tölke die Entstehung der Fotoarbeiten grundlegend auf. Thomas Kellners Werke imitieren das Wandern des Auges, welches Segmente des Ganzen zeigt, die zusammengeführt werden zu einem Bild. Staunend steht der Betrachter vor seinem Werk, für das er mitunter mehrere hundert Mal klick macht. Gekonnt ausgewählt ist sein Standpunkt der Betrachtung, viele geplante Bilder führt er zu einem, in Form von Kontaktbögen, zusammen. Seine Arbeit wird häufig dem Kubismus zugeordnet, da sein kreativer Prozess Konstruktion beinhaltet, das fertige Werk aber eher der Dekonstruktion gleicht. Seine Bilder dekonstruieren aber nicht die Architektur sondern rekonstruieren unseren Blick auf sie.

Die Ausstellung Tango Metropolis von Thomas Kellner ist bis einschließlich Sonntag, 10. Februar in der städtischen Kunstsammlung im Kulturzentrum Eschweiler Talbahnhof zu sehen, Öffnungszeiten: samstags und sonntags jeweils von 15-18 Uhr. 

Zu empfehlen die Finissage am 10. Februar ab 16 Uhr - im Dialog mit dem Künstler, Thomas Kellner im Gespräch mit Ralf Walraff.

Tango Metropolis

January 20 - February 10, 2019

Eschweiler Kunstverein, Eschweiler

Eschweiler Kunstverein - Städt. Kunstsammlung im Kulturzentrum Eschweiler Talbahnhof 

Raiffeisen-Platz 1-3  

52249 Eschweiler